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15.02.2012
20:38

Wieder gefunden

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Antoine de Saint-Exupery

17.12.2011
14:07

Sharepoint 2010 - Mein Einstieg

Sharepoint gehört nun seit 2 Monaten zu einem meiner Aufgabenfelder und ich muss sagen, die Lernkurve ist aus meiner Sicht nicht zu unterschätzen. Der Hauptgrund dafür: Es kann viel, aber einiges davon doch noch nicht so richtig oder mit interessanten Nebeneffekten.

Wie bereits erwähnt die Lernkurve wird dadurch unglaublich steil, wohl deshalb hat Sharepoint unter Entwicklern nicht den besten Ruf. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis herumfrage, dann sind die Endbenutzer überwiegend zufrieden bis begeistert von Sharepoint, Entwickler dagegen nicht. Es gibt Ausnahmen, diese tragen in der Regel den Zusatz MVP oder wollen es werden. MVP bedeutet in diesem Zusammenhang Marketing Voll Profi.

Gestern habe ich mich mit einem langjährigen Sharepoint-Entwickler unterhalten und dabei auch meinen Frust abgelassen. Die Antwort darauf war: "Das ging mir auch so." Also gehe ich davon aus, dass man als Entwickler für Sharepoint mehrere Phasen durchläuft, bis man die Macken dieser Plattform kennt und somit die Lernkurve überwunden hat.

Grundsätzlich gehe ich immer ohne Vorurteile eine neue Technologie an, ich wurde aber von mehreren Entwicklern vorgewarnt. Mit diesem Schritt startete ich in die erste Phase von Sharepoint.

In dieser ersten Phase habe ich öfter überlegt wie denn wohl die XML-Konfigurationen fehlerfrei zusammenarbeiten (es funktioniert nicht immer), also versucht ein Verständnis für diese Plattform zu entwickeln. Mit dem Kennenlernen der ersten Macken startete ich in die zweite Phase.

In der zweiten Phase überlegte ich, wie sich das Ganze sauber testen lässt. In einigen Bereichen bin ich immer noch auf der Suche nach einer robusten Lösung. Mit Sicherheit weiss ich aber, dass bei Sharepoint die Priorität auf den Integrationstests liegen muss, bspw. mit Testdaten in den Listen über dem Schwellenwert. So lassen sich besonders schnell Macken im System finden, gerade auch bei der Verwendung von Linq to Sharepoint.

Ein paar Gründe warum ich diese Meinung vertrete sind:

  • die XML-Konfigurationen
  • die starken Abhängigkeiten
  • auch die Tatsache, dass der Endanwender die Möglichkeit hat, Einstellungen am System vorzunehmen, die nicht unerheblich sein können (Nebeneffekte).

Des Weiteren kann es gelegentlich auch vorkommen, dass ContentTypes und Features ihre Arbeit verweigern. Für zukünftige Projekte möchte ich hier auch Integrationstests als Frühwarnsysteme einsetzen können, auch um zu sehen, ob es die Konfiguration zerhauen hat. In ein paar Bereichen wird mir T4 ein wenig Arbeit abnehmen können.

Zurück zu den Phasen, nach meinem gestrigen Gespräch ist es wohl die dritte Phase, in der ich mich aktuell befinde, denn auch langjährige Sharepoint-Entwickler hatten mit dem Kopf genickt und sagten, das Gefühl hatten sie auch schon.

In der dritten Phase verspürt man den Wunsch danach, mal eine Person aus dem Sharepoint-Team hauen zu dürfen. Die abgeschwächte Form könnte auch die Frage zu sich selbst sein: Was haben die geraucht? Wie lange diese Phase andauert kann ich jetzt noch nicht sagen und welche Phase danach kommt auch noch nicht. Ich glaube aber, dass es in dieser Phase eine sehr hohe Absprungrate gibt und die zukünftige Meinungsbildung über Sharepoint stattfindet.

Grundsätzlich finde ich den Ansatz von Sharepoint nicht schlecht. Das zum Beispiel die funktionale Ausgestaltung simpler Workflows, mit Hilfe des Sharepoint Designers, durch einen Poweruser erfolgen kann, hat in einigen Situationen sicherlich positive Auswirkungen auf die Unternehmensarchitektur.

Die Herausforderung liegt aber auf der Überprüfung der Funktionalität. Ein weiteres Problem kann sein, dass sich ein Poweruser zuviel zutraut und bei Anpassungen den Bock der Böcke schiesst, was wieder negative Auswirkungen auf das Daily Business haben kann. Es gibt immer Vor- und Nachteile, hier muss im Vorfeld abgewogen werden können, ob der Weg sinnvoll ist.

Ich persönlich interessiere mich primär für die Bereiche Workflows, WCF, WIF und BI mit Sharepoint. Mit CMS basierend auf Sharepoint bin ich nun auch schon in Berührung gekommen und konnte mir mein Urteil darüber bilden.

Da ich nun schon einige Macken kennengelernt habe, werde ich diese in nächster Zeit veröffentlichen, falls mir Sharepoint die Zeit dafür gibt.

Vor allem interessiert mich auch, ob ich die dritte Phase überstehe. Falls nicht: Workflows, WCF, WIF und BI gehen ja zum Glück auch ohne Sharepoint. ;-)

15.11.2010
22:03

Solid State Disk (SSD) und ein nicht gelöstes Problem

Da in meinen Umkreis immer mehr Kollegen vom Einsatz der SSD's schwärmen, habe ich meinem Notebook nun auch eine verpasst. Was mich schon lange stört ist die Tatsache, dass trotz i7-Core das Gerät nicht entsprechend meiner Erwartungen läuft. Visual Studio 2010 lädt ca. 30 Sekunden und runterfahren tue ich das Teil auch selten, weil der Systemstart gefühlt sehr langsam ist.

Also habe ich mir eine SSD bestellt, die mit einem Datendurchsatz von 285 MBps/lesend und 275 MBps schreibend aufwarten kann.

Gemäss Leistungsindex hat die integrierte Festplatte die niedrigste Bewertung von 5.9.

Abbildung 1 Windows 7 Leistungsindex vor dem Austausch der Festplatte
Abbildung 1

Mit dieser Konfiguration benötigt der Boot-Vorgang von Windows 7 knapp eine Minute und Visual Studio 2010 knapp 30 Sekunden.

Nach dem Klonen und ersetzen der HDD sieht der Leistungsindex besser aus.

Abbildung 2 Windows 7 Leistungsindex nach dem Austausch durch die SSD
Abbildung 2

Nun ist die Grafikkarte die Komponente mit dem niedrigsten Leistungsindex, die SSD ist mit der Bewertung von 7.6 besser unterwegs.

Die Performance dieser SSD ist auch spürbar. Der Boot-Vorgang von Windows 7 ist in knapp 25 Sekunden erledigt. Word und Excel poppen regelrecht auf, der Splash-Screen flackert nur kurz.

Die Ironie an der ganzen Sache ist aber: Visual Studio 2010 braucht auf diesem Gerät immer noch ca. 30 Sekunden Ladezeit. Hier werde ich wohl jetzt den Übeltäter unter den Add-Ins und Erweiterungen suchen müssen. ;-)

23.08.2010
22:46

dotnet-kicks.de und die Steigerungsform von kick-it ist banish-it

Irgendwie kam ich auf die Idee, dass ich auf meiner Seite auch den DNK-Button platzieren könnte. Der nächste Schritt war also, die Seite www.dotnet-kicks.de genauer zu betrachten und mich zu registrieren. Da ich den t3blog von Snowflake einsetze, hätte es mich natürlich auch interessiert, für diesen eine Extension zu entwickeln, um so auch mein PHP-Wissen ein wenig zu nutzen. Soweit sollte es aber nicht kommen. ;-)

Nur drei Tage später hatte ich dann ein Mail mit dem Betreff [dotnet-kicks.de] vom Betreiber dieser Plattform mit folgenden Inhalt im Postfach:

Sie wurden von einem Moderator von dotnet-kicks.de verbannt.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn dies irrtümlich geschehen sein sollt.

Ok , meine erste Überlegung war, warum wurde ich da wohl verbannt und habe natürlich per Mail nachgefragt, aus welchen Gründen mein Account gesperrt wurde.

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich auf dieser Plattform falsch gemacht haben könnte, da ich innerhalb der drei Tage nur das Passwort geändert und mich in die Infos zum DNK-Button eingelesen habe. Die Betreiber müssen jedenfalls so sauer auf mich sein, dass ich nicht einmal eine Antwort erhalten habe. ;-)

Mein Blog wird also ohne den DNK-Button der deutschen Plattform bleiben.

19.06.2010
14:50

Zitat des Tages

Ab und zu sollten wir auch jene,
die nichts Gutes an uns finden,
masslos enttäuschen.

Ernst Ferstl

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