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Entity Framework 4.3 - Schema Migrations für Code First (DbContext)
Eine Anwendung lebt bekanntlich von Änderungen. Nicht selten haben diese Änderungen auch Auswirkungen auf das Datenbankmodell. Das Entity Framework unterstützt mittlerweile DB First, Model First und Code First. Für DB First und Model First ist es kein grösseres Problem Änderungen auf der Datenbank nachzuführen, mit ein paar Tricks und Tools sind sogar Roundtrips zwischen Datenbank und Modell möglich.
Die möglichen Vorgehensweisen sind in der Präsentation Tipps und Tricks Entity Framework ersichtlich.
Bei Code First war dieser Ansatz bisher ein Ding der Unmöglichkeit. Lediglich mit Zusatztools wie SQL Delta und einer ITIL-konformen Umgebung konnten die Änderungen vorgenommen werden, ohne dass die produktiven Daten negativ beeinflusst wurden. Der Störfaktor war jedoch immer der Modelhash in der Tabelle EdmMetadata. Entweder hat man diesen Eintrag mit aktualisiert oder aber die Konvention entfernt.
Seit ein paar Tagen ist nun die Beta 1 vom Entity Framework 4.3 draussen und ich wollte natürlich auch gleich die Anpassungen ausprobieren. Die Pakete gibt es über NuGet und die Unterstützung für die Installation von Vorabversionen benötigt im minium die Version 1.6. Ich musste zuvor auf diese Version aktualisieren. Die ältere Version Entity Framework.Migrations muss noch vom System entfernt werden (erfordert einen Neustart von Visual Studio).
Nach diesem Update besteht die Möglichkeit die Vorabversion mit dem Befehl:
auf dem System zu installieren.
Also beginne ich mit einem kleinen Beispiel:
public abstract class Product
{
public int Id { get; set; }
[StringLength(50)]
[Required]
public string Name { get; set; }
[StringLength(400)]
public string Description { get; set; }
}
public class Book : Product
{
[StringLength(10)]
[Required]
public string ISBN10 { get; set; }
[StringLength(13)]
[Required]
public string ISBN13 { get; set; }
public int LanguageCD { get; set; }
[Required]
public int Pages { get; set; }
}
public class EBook : Book
{
[Required]
public string Filename { get; set; }
}
public class Hardcover : Book
{
[StringLength(20)]
[Required]
public string Size { get; set; }
[Required]
public double Weight { get; set; }
}
public class BookInheritanceContext : DbContext
{
public BookInheritanceContext()
: base("EfCodeFirstMigrations")
{
}
public IDbSet<Product> Products { get; set; }
protected override void OnModelCreating(DbModelBuilder modelBuilder)
{
// TPH ist Standardkonvention, da beste Performance.
// Für Individual-Lösungen macht das auch durchaus Sinn , wenn
// jedoch die Release-Tauglichkeit gewährleistet werden muss
// ist TPT die bessere Wahl.
// Mapping für benutzerdefinierten Diskriminator
// // const string discriminator = "ProductTypeNbr ";
// // modelBuilder . Entity <Product >( )
//// .Map<Book>(m => m.Requires(discriminator).HasValue(2))
//// .Map<EBook>(m => m.Requires(discriminator).HasValue(3))
//// .Map<Hardcover>(m => m.Requires(discriminator).HasValue(4))
//// .ToTable("Product");
base.OnModelCreating(modelBuilder);
}
}
Nun beginnt die Phase der Erweiterung. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu akzeptieren, dass die Arbeit mit NuGet ein wenig intensiver wird. Im neuen Release sollen nun ein paar Erweiterungen vorgenommen werden, die Auswirkungen auf das Datenmodell haben werden.
Der erste Schritt ist nun das öffnen der NuGet-Konsole und die Eingabe von:
Ich beginne nun mit meinen Anpassungen an der Klasse EBook. In der neuen Version soll die Möglichkeit bestehen, dass pro Buch mehrere Dateien für alternative Dateiformate (mobi, epub, pdf usw.) hinterlegt werden können.
public class EBook : Book
{
[Required]
public string Filename { get; set; }
[Required]
public ICollection<BookFile> AlternativeFiles { get; internal set; }
}
public class BookFile
{
public int Id { get; set; }
public int Type { get; set; }
public int Filename { get; set; }
}
Nach der Fertigstellung geht es nun darum das Update der Datenbank vorzunehmen. Auch hier ist die primäre Schaltzentrale die NuGet-Konsole. Zuerst muss jedoch eine kleine Anpassung in der Configuration-Klasse vorgenommen werden. Im Konstruktur muss der Wert von AutomaticMigrationsEnabled auf true gesetzt werden.
Kommen wir zurück auf die NuGet-Konsole, mit dem Befehl:
wird ein SQL-Skript mit den notwendigen Änderungen auf der Datenbank erstellt.
Der Output für dieses Beispiel:
CREATE TABLE [BookFiles] (
[Id] [int] NOT NULL IDENTITY,
[Type] [int] NOT NULL,
[Filename] [int] NOT NULL,
[EBook_Id] [int],
CONSTRAINT [PK_BookFiles] PRIMARY KEY ([Id])
)
CREATE INDEX [IX_EBook_Id] ON [BookFiles]([EBook_Id])
ALTER TABLE [BookFiles] ADD CONSTRAINT [FK_BookFiles_Products_EBook_Id] FOREIGN KEY ([EBook_Id]) REFERENCES [Products] ([Id])
CREATE TABLE [__MigrationHistory] (
[MigrationId] [nvarchar](255) NOT NULL,
[CreatedOn] [datetime] NOT NULL,
[Model] [varbinary](max) NOT NULL,
[ProductVersion] [nvarchar](32) NOT NULL,
CONSTRAINT [PK___MigrationHistory] PRIMARY KEY ([MigrationId])
)
BEGIN TRY
EXEC sp_MS_marksystemobject '__MigrationHistory'
END TRY
BEGIN CATCH
END CATCH
INSERT INTO [__MigrationHistory] ([MigrationId], [CreatedOn], [Model], [ProductVersion]) VALUES ('201201151955537_AutomaticMigration', '2012-01-15T19:55:54.189Z', 0x1F8B...EDMX-Modell...0, '4.3.0-beta1')
Neben den Tabellen wird neu auch für die Fremdschlüssel-Spalten ein Fremdschlüsselindex erstellt. Bisher war das ein negativer Unterschied zum Model First - Ansatz, der mit der Version EF 4.3 der Vergangenheit angehören wird.
Was auch auffällt ist die Systemtabelle __MigrationHistory, in der das aktuelle Abbild des Modells gespeichert wird. Die Tabelle EdmMetadata existiert nicht mehr. Mit EF 4.3 gehört diese ebenfalls der Vergangenheit an. Bei bestehenden Modellen wird diese jedoch erst entfernt, wenn die Datenbank neu erstellt wird. Ein Detail, welches sich daraus ergibt: Migrations funktionieren nur mit dem SQL-Server!!!!
Ohne den Swich "-Script" lassen sich die Änderungen direkt an die Datenbank übertragen. Bei dem automatischen Ansatz würde ich persönlich darauf verzichten, da es keine Möglichkeit der Versionierung gibt. Dieser Teil lässt sich mit dem Speichern der SQL-Skripts jedoch organisatorisch in den Griff bekommen. Beim codebasierten Ansatz ist es ein wenig eleganter gelöst, jedoch sind die Möglichkeiten auch hier begrenzt.
Bei dieser Beta soll es sich um die Letzte handeln, sodass im Laufe des ersten Quartals die finale Version Entity Framework 4.3 zur Verfügung stehen wird.
Ich finde diesen Ansatz sehr interessant, da nun auch beim codezentrierten Ansatz mit dem Entity Framework Schema-Migrations möglich werden. Als Entwickler muss man jedoch berücksichtigen, dass diese nur mit dem SQL-Server funktionieren. Zudem ist ein Round-Trip nicht, bzw. nur mit einem nicht im Verhältnis stehenden Aufwand möglich. (Stichwort: Meet in the Middle). Hier beginnt das Problem aber häufig mit der Planung.
Weitere nützliche Informationen befinden sich in den Blogs vom ADO.NET - Team unter:
Entity Framework 4 - Der Designer stottert bei zusammengesetzten Schlüsseln (CompositeKey)
Heute wurde ich mit einem interessanten Problem im Entity Designer bei zusammengesetzten Schlüsseln konfrontiert. Das Modell wurde mit dem Assistenten angelegt. Dabei war die Einstellungen "Fremdschlüsselspalten in das Modell einbeziehen" aktiviert und es wurde die Standard-Code Generierungsvorlage verwendet.
Die passende Fehlermeldung dazu lautet:
Die Personen.Test.CommentTest.Comment_Insert_Test-Testmethode hat eine Ausnahme ausgelöst: System.Data.UpdateException: EntitySet 'Comment' kann nicht aktualisiert werden, denn es hat eine DefiningQuery, und im <ModificationFunctionMapping>-Element ist kein <InsertFunction>-Element zur Unterstützung des aktuellen Vorgangs vorhanden.
Im ersten Moment beginnt das überlegen, DefiningQuery? Warum legt der Designer ein DefiningQuery für diese Tabelle an? In diesem Fall kann der Insert-Mechanismus gar nicht funktionieren, weil keine Prozeduren vorhanden sind. Ein Blick in das XML (Öffnen mit XML Text Editor) bestätigt auch die Fehlermeldung:
<edmx:StorageModels>
<Schema Namespace="Model.Store" Alias="Self" Provider="System.Data.SqlClient" ProviderManifestToken="2008" xmlns:store="http://schemas.microsoft.com/ado/2007/12/edm/EntityStoreSchemaGenerator" xmlns="http://schemas.microsoft.com/ado/2009/02/edm/ssdl">
<EntityContainer Name="ModelStoreContainer">
<EntitySet Name="Comment" EntityType="Model.Store.Comment" store:Type="Tables" store:Schema="dbo" store:Name="Comment">
<DefiningQuery>SELECT
[Comment].[PersonID] AS [PersonID],
[Comment].[CommentTypeID] AS [CommentTypeID],
[Comment].[Note] AS [CO_Note]
FROM [dbo].[Comment] AS [Comment]</DefiningQuery>
</EntitySet>
Prozeduren will ich für dieses Szenario auf keinen Fall generieren, also bleibt mir nichts anderes übrig, als das XML anzupassen. Dazu gehe ich folgendermassen vor:
- DefinigQuery-Tag mit Inhalt entfernen
- store:Name=“Comment“ entfernen
- store:Schema=“dbo“ ändern in Schema=“dbo“
- XML-Datei speichern
Ist das Ganze angepasst, bleibt folgendes XML übrig:
<EntitySet Name="Comment" EntityType="Model.Store.Comment" store:Type="Tables" Schema="dbo" >
</EntitySet>
Daraus lässt sich schliessen, dass auch im Entity Framework 4 ein wenig Basiswissen zum Aufbau der XML-Datei nicht schaden kann. Den Nachteil dieser Variante will ich auch nicht vorenthalten. Mit jeder Modell-Anpassung müssen diese Schritte wiederholt werden.
Dieses Problem kann bei der codezentrierten Anwendungsentwicklung mit dem DbContext sicherlich auch entstehen, da der DbContext das XML zur Laufzeit erstellt. Dann besteht nicht die einfache Möglichkeit, dass XML anzupassen. Wer mit anderen Datenbanken wie zum Beispiel MySQL im codezentrierten Ansatz gearbeitet hat, kennt sicherlich die Probleme jenseits des dbo-Schemas. ;-)
Entity Framework Präsentationen
Die TechDays 2011 in Basel liegen schon einige Zeit zurück und wir haben es als .NET User Group Bern nun endlich geschafft, einen kleinen Rückblick online zu stellen.
Johnny hat schon vor längerer Zeit seine Eindrücke in einem Beitrag festgehalten.
Eigentlich hatte ich vor die Tipps und Tricks zum Entity Framework stückchenweise als Beiträge zu veröffentlichen, aber auch für mich gilt das Gesetz: Der Tag hat 24 Stunden. ;-) In dieser Hinsicht nutze ich den Beitrag, um die Techdays-Präsentationen zu verlinken.
- Entity Framework - Ein Überblick
- Entity Framework - Tipps und Tricks
Für mich waren die TechDays auch eine lehrreiche Erfahrung, denn im Vergleich zu unseren User Group-Events stand ich einerseits vor viel mehr Personen mit unterschiedlichen Kenntnisstand, andererseits wollte ich auch viel Wissen in die 60 min. packen. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die Demo’s, es waren nicht so viele. *fg*, also lag ich im Level 200.
Level 200, da hatten einige ihre Mühe mit der Erwartungskonformität. Während man von Webcasts her die Skala 100, 200, 300 als Beginner, Fortgeschritten und Profi gewohnt ist, war die Bedeutung bei den TechDays: Keine Demos (100), Wenige Demos (200) und Live-Demo (300).
In Entwickler verunsichern, da ist Microsoft zurzeit auf Platz 1. Da ist diese Skala noch das kleinere Übel. ;-)
Entity Framework - DbContext und der 2nd-Level Cache mit dem EFCachingProvider
Der DbContext stellt eigentlich ein Wrapper auf den ObjectContext dar. Ich bevorzuge mittlerweile den DbContext, da dieser einige Funktionalitäten bietet, die ich beim ObjectContext vermisse. Da wären bspw. das vereinfachte Change Tracking, der Support der DataAnnotations, der veinfachte Zugriff auf dem Context-Cache über die Local-Eigenschaft und das dieser neben Code First auch mit dem EDM-Designer verwendet werden kann.
Ein Nachteil ist jedoch die fehlende Unterstützung für das Caching. Für den ObjectContext gibt es den EFCachingProvider, der seine Aufgaben relativ gut verrichtet. Über den Konstruktor im ObjectContext wird dieser aktiviert.
Nun ist der DbContext ja nichts anderes als ein Wrapper und diesen kann auch eine ObjectContext-Instanz übergeben werden. Also kam ich auf eine ganz „wilde“ Idee, um den DbContext mit einer Zusammenarbeit mit dem EFCachingProvider zu überreden. Alternativ liesse sich das auch mit dem Proxy-Pattern realisieren, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der EFCachingProvider ein fester Bestandteil vom EF werden wird.
Mit Hilfe der mitgelieferten T4-Vorlage, die den Einsatz des DbContext für DbFirst und ModelFirst ermöglicht, lässt sich der Caching-Support sehr einfach realisieren. Die angepasste T4-Vorlage sieht so aus:
<#@ template language="C#" debug="false" hostspecific="true"#>
<#@ include file="EF.Utility.CS.ttinclude"#><#@
output extension=".cs"#><#
var loader = new MetadataLoader(this);
var region = new CodeRegion(this);
var inputFile = @"SimpleModel.edmx";
var ItemCollection = loader.CreateEdmItemCollection(inputFile);
Code = new CodeGenerationTools(this);
EFTools = new MetadataTools(this);
ObjectNamespace = Code.VsNamespaceSuggestion();
ModelNamespace = loader.GetModelNamespace(inputFile);
EntityContainer container = ItemCollection.GetItems<EntityContainer>().FirstOrDefault();
if (container == null)
{
return string.Empty;
}
#>
//------------------------------------------------------------------------------
// <auto-generated>
// <#=GetResourceString("Template_GeneratedCodeCommentLine1")#>
//
// <#=GetResourceString("Template_GeneratedCodeCommentLine2")#>
// <#=GetResourceString("Template_GeneratedCodeCommentLine3")#>
// </auto-generated>
//------------------------------------------------------------------------------
<#
if (!String.IsNullOrEmpty(ObjectNamespace))
{
#>
namespace <#=Code.EscapeNamespace(ObjectNamespace)#>
{
<#
PushIndent(CodeRegion.GetIndent(1));
}
#>
using System;
using System.Data.Entity;
using System.Data.Entity.Infrastructure;
using System.Data.EntityClient;
using System.Data.Objects;
using System.IO;
using EFProviderWrapperToolkit;
using EFTracingProvider;
using EFCachingProvider;
using EFCachingProvider.Caching;
// Workaround, create an objectcontext for 2nd Level Cache with EFProviderToolkit
<#=Accessibility.ForType(container)#> partial class <#=Code.Escape(container)#>Context : ObjectContext
{
private TextWriter logOutput;
#region Konstruktoren
public <#=Code.Escape(container)#>Context()
: base(EntityConnectionWrapperUtils.CreateEntityConnectionWithWrappers(
"name=<#=container.Name#>",
/*"EFTracingProvider",*/
"EFCachingProvider"
), "<#=container.Name#>")
{
}
public <#=Code.Escape(container)#>Context(string connectionString)
: base(EntityConnectionWrapperUtils.CreateEntityConnectionWithWrappers(
connectionString,
/*"EFTracingProvider",*/
"EFCachingProvider"
))
{
}
#endregion
// ObjectSets are not required, when we use the DbContext.
#region Tracing Extensions
private EFTracingConnection TracingConnection
{
get { return this.UnwrapConnection<EFTracingConnection>(); }
}
public event EventHandler<CommandExecutionEventArgs> CommandExecuting
{
add { this.TracingConnection.CommandExecuting += value; }
remove { this.TracingConnection.CommandExecuting -= value; }
}
public event EventHandler<CommandExecutionEventArgs> CommandFinished
{
add { this.TracingConnection.CommandFinished += value; }
remove { this.TracingConnection.CommandFinished -= value; }
}
public event EventHandler<CommandExecutionEventArgs> CommandFailed
{
add { this.TracingConnection.CommandFailed += value; }
remove { this.TracingConnection.CommandFailed -= value; }
}
private void AppendToLog(object sender, CommandExecutionEventArgs e)
{
if (this.logOutput != null)
{
this.logOutput.WriteLine(e.ToTraceString().TrimEnd());
this.logOutput.WriteLine();
}
}
public TextWriter Log
{
get { return this.logOutput; }
set
{
if ((this.logOutput != null) != (value != null))
{
if (value == null)
{
CommandExecuting -= AppendToLog;
}
else
{
CommandExecuting += AppendToLog;
}
}
this.logOutput = value;
}
}
#endregion
#region Caching Extensions
private EFCachingConnection CachingConnection
{
get { return this.UnwrapConnection<EFCachingConnection>(); }
}
public ICache Cache
{
get { return CachingConnection.Cache; }
set { CachingConnection.Cache = value; }
}
public CachingPolicy CachingPolicy
{
get { return CachingConnection.CachingPolicy; }
set { CachingConnection.CachingPolicy = value; }
}
#endregion
}
// Workaround ends here
// DbContext
<#=Accessibility.ForType(container)#> partial class <#=Code.Escape(container)#> : DbContext
{
// Modification: Constructor with ObjectContext init
public <#=Code.Escape(container)#>()
: base(new <#=Code.Escape(container)#>Context(), true)
{
<#
WriteLazyLoadingEnabled(container);
#>
}
protected override void OnModelCreating(DbModelBuilder modelBuilder)
{
throw new UnintentionalCodeFirstException();
}
<#
foreach (var entitySet in container.BaseEntitySets.OfType<EntitySet>())
{
#>
<#=Accessibility.ForReadOnlyProperty(entitySet)#> DbSet<<#=Code.Escape(entitySet.ElementType)#>> <#=Code.Escape(entitySet)#> { get; set; }
<#
}
foreach (var edmFunction in container.FunctionImports)
{
WriteFunctionImport(edmFunction, false);
}
#>
}
<#
if (!String.IsNullOrEmpty(ObjectNamespace))
{
PopIndent();
#>
}
<#
}
#>
<#+
string ModelNamespace { get; set; }
string ObjectNamespace { get; set; }
CodeGenerationTools Code { get; set; }
MetadataTools EFTools { get; set; }
string GetResourceString(string resourceName)
{
if(_resourceManager == null)
{
_resourceManager = new System.Resources.ResourceManager("System.Data.Entity.Design", typeof(System.Data.Entity.Design.MetadataItemCollectionFactory).Assembly);
}
return _resourceManager.GetString(resourceName, null);
}
System.Resources.ResourceManager _resourceManager;
void WriteLazyLoadingEnabled(EntityContainer container)
{
string lazyLoadingAttributeValue = null;
var lazyLoadingAttributeName = MetadataConstants.EDM_ANNOTATION_09_02 + ":LazyLoadingEnabled";
if(MetadataTools.TryGetStringMetadataPropertySetting(container, lazyLoadingAttributeName, out lazyLoadingAttributeValue))
{
bool isLazyLoading;
if(bool.TryParse(lazyLoadingAttributeValue, out isLazyLoading) && !isLazyLoading)
{
#>
this.Configuration.LazyLoadingEnabled = false;
<#+
}
}
}
void WriteFunctionImport(EdmFunction edmFunction, bool includeMergeOption)
{
var parameters = FunctionImportParameter.Create(edmFunction.Parameters, Code, EFTools);
var paramList = String.Join(", ", parameters.Select(p => p.FunctionParameterType + " " + p.FunctionParameterName).ToArray());
var returnType = edmFunction.ReturnParameter == null ? null : EFTools.GetElementType(edmFunction.ReturnParameter.TypeUsage);
var processedReturn = returnType == null ? "int" : "ObjectResult<" + MultiSchemaEscape(returnType) + ">";
if (includeMergeOption)
{
paramList = Code.StringAfter(paramList, ", ") + "MergeOption mergeOption";
}
#>
<#=AccessibilityAndVirtual(Accessibility.ForMethod(edmFunction))#> <#=processedReturn#> <#=Code.Escape(edmFunction)#>(<#=paramList#>)
{
<#+
if(returnType != null && (returnType.EdmType.BuiltInTypeKind == BuiltInTypeKind.EntityType ||
returnType.EdmType.BuiltInTypeKind == BuiltInTypeKind.ComplexType))
{
#>
((IObjectContextAdapter)this).ObjectContext.MetadataWorkspace.LoadFromAssembly(typeof(<#=MultiSchemaEscape(returnType)#>).Assembly);
<#+
}
foreach (var parameter in parameters.Where(p => p.NeedsLocalVariable))
{
var isNotNull = parameter.IsNullableOfT ? parameter.FunctionParameterName + ".HasValue" : parameter.FunctionParameterName + " != null";
var notNullInit = "new ObjectParameter(\"" + parameter.EsqlParameterName + "\", " + parameter.FunctionParameterName + ")";
var nullInit = "new ObjectParameter(\"" + parameter.EsqlParameterName + "\", typeof(" + parameter.RawClrTypeName + "))";
#>
var <#=parameter.LocalVariableName#> = <#=isNotNull#> ?
<#=notNullInit#> :
<#=nullInit#>;
<#+
}
var genericArg = returnType == null ? "" : "<" + MultiSchemaEscape(returnType) + ">";
var callParams = Code.StringBefore(", ", String.Join(", ", parameters.Select(p => p.ExecuteParameterName).ToArray()));
if (includeMergeOption)
{
callParams = ", mergeOption" + callParams;
}
#>
return ((IObjectContextAdapter)this).ObjectContext.ExecuteFunction<#=genericArg#>("<#=edmFunction.Name#>"<#=callParams#>);
}
<#+
if(!includeMergeOption && returnType != null && returnType.EdmType.BuiltInTypeKind == BuiltInTypeKind.EntityType)
{
WriteFunctionImport(edmFunction, true);
}
}
string AccessibilityAndVirtual(string accessibility)
{
return accessibility + (accessibility != "private" ? " virtual" : "");
}
string MultiSchemaEscape(TypeUsage usage)
{
var type = usage.EdmType as StructuralType;
return type != null && type.NamespaceName != ModelNamespace ?
Code.CreateFullName(Code.EscapeNamespace(type.NamespaceName), Code.Escape(type)) :
Code.Escape(usage);
}
#>
Für den CodeFirst-Ansatz wird das Ganze schon ein wenig wilder, da das Model zur Laufzeit erstellt wird und der Metadaten-ConnectionString in dieser Form auch nicht existiert. Aber auch hier habe ich mit ein wenig „Basteln“ eine lauffähige Variante hinbekommen. Da dieser Workaround ziemlich wild ist, habe ich diesen als T4-Vorlage realisiert. Folgende Vorteile ergeben sich daraus: Der Workaround ist dokumentiert und lässt sich leichter entfernen, wenn in einer zukünftigen Version der 2nd-Level Cache endlich mal realisiert wird.
Die T4-Vorlage für den wildesten aller Workarounds ist hier:
<#@ template debug="false" hostspecific="true" language="C#" #>
<#@ output extension=".txt" #>
<#@ assembly name="Microsoft.CSharp" #>
<#@ assembly name="System.Data.Entity" #>
<#@ assembly name="$(ProjectDir)$(OutDir)EntityFramework.dll" #>
<#@ assembly name="$(TargetPath)" #> // in this case dll with codefirst context
<#@ import namespace="System.Data.EntityClient" #>
<#@ import namespace="System.Data.Entity.Infrastructure" #>
<#@ import namespace="System.Linq" #>
<#@ import namespace="System.Xml" #>
<#@ include file="TemplateFileManager.CS.ttinclude" #>
<#@ include file="VsAutomationHelper.CS.ttinclude" #>
<#@ include file="ConfigurationAccessor.CS.ttinclude" #>
<#
// ToDo: Initalize an instance of the DbContext (T4 uses connection by convention)
var contextInstance = new DbContextCodeFirst2ndLevelCache.TestContext();
// Change database connection
// Workaround for accessing the app.config from t4 [random appdomain :-(]
ConfigurationAccessor config = new ConfigurationAccessor((IServiceProvider)this.Host);
// set the connectionstring
string cn = config.ConnectionStrings.Cast<ConnectionStringSettings>()
.Where(c=>c.Name == contextInstance.GetType().Name).Single().ConnectionString;
contextInstance.Database.Connection.ConnectionString = cn;
string contextName = contextInstance.GetType().Name;
string contextNamespace = contextInstance.GetType().Namespace;
string contextSuffix = "OC";
var fileManager = TemplateFileManager.Create(this);
// File properties for C# output files
var compileProp = new FileProperties();
compileProp.BuildAction = BuildAction.Compile;
// File properties for EDMX output
var edmxProp = new FileProperties();
edmxProp.BuildAction = BuildAction.EntityDeploy;
edmxProp.CustomTool = "EntityModelCodeGenerator";
// Create Edmx file
fileManager.StartNewFile(String.Format("{0}.edmx", contextName)
, fileProperties:edmxProp);
this.Write(this.GetEdmxFileFromDbContext(contextInstance));
// Create the ObjectContext with ef provider wrapper
fileManager.StartNewFile(String.Format("{0}{1}.cs", contextName, contextSuffix)
, fileProperties:compileProp);
CreateObjectContextFromDbContext(contextName, contextNamespace, contextSuffix);
fileManager.Process(true);
#>
<#+
void CreateObjectContextFromDbContext(string contextName, string contextNamespace, string contextSuffix)
{
#>
namespace <#= contextNamespace #>
{
using System;
using System.Collections.Generic;
using System.Configuration;
using System.Linq;
using System.Text;
using System.Data;
using System.Data.Entity;
using System.Data.EntityClient;
using System.Data.Objects;
using EFProviderWrapperToolkit;
using EFTracingProvider;
using EFCachingProvider;
using EFCachingProvider.Caching;
public class <#= contextName #><#= contextSuffix #> : ObjectContext
{
public <#= contextName #><#= contextSuffix #>()
: base (EntityConnectionWrapperUtils.CreateEntityConnectionWithWrappers(
TransformToMetaDataConnectionString("<#= contextName #>"),
/*"EFTracingProvider",*/
"EFCachingProvider"
), "<#= contextName #>")
{
}
public static string TransformToMetaDataConnectionString(string contextName)
{
string folderres = "Workaround."; //Subfolder of workaround with edmx
var con = System.Configuration.ConfigurationManager.ConnectionStrings
.Cast<ConnectionStringSettings>()
.Where(c => c.Name == contextName)
.Single();
if (con == null)
{
throw new ArgumentException("No connection with name '{0}' found.", contextName);
}
var conn = new EntityConnectionStringBuilder();
conn.ProviderConnectionString = con.ConnectionString;
conn.Provider = con.ProviderName;
conn.Metadata = String.Format("res://*/{1}{0}.csdl|res://*/{1}{0}.ssdl|res://*/{1}{0}.msl", contextName, folderres);
return conn.ConnectionString;
}
}
}
<#+
}
/// <summary>
/// The code first context must already exists and compiled. Be sure that
/// the connection string exists in the app.config and the database is created.
/// Required for edmx file creation
/// </summary
string GetEdmxFileFromDbContext(System.Data.Entity.DbContext ctx)
{
string xml = String.Empty;
var sw = new UTF8StringWriter();
using (var writer = new XmlTextWriter(sw))
{
EdmxWriter.WriteEdmx(ctx, writer);
}
xml = sw.ToString();
return xml;
}
public class UTF8StringWriter : StringWriter
{
public override Encoding Encoding
{
get { return Encoding.UTF8; }
}
}
#>
Die Beispiel-Solution kann hier heruntergeladen werden. Für die DbFirst bzw. ModelFirst-Variante muss zuerst eine Datenbank mit den Namen DbContextTest angelegt werden, dass SQL-Skript befindet sich im Verzeichnis SQL-Skripts. Der EFCachingProvider in der Solution ist modifiziert, die Anpassungen sind auch in diesem Blog beschrieben.
Entity Framework 4.2 - Facelifting am EDM-Designer
Die JuneCTP des Entity Frameworks ist nun schon ein Moment verfügbar und ich nutzte die Gelegenheit, mir zuerst die Neuerungen im Designer zu betrachten. Ein Nachteil, der sich abzuzeichnen scheint ist die Tatsache, dass die zukünftige Version mit aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf Rechnern mit Windows XP laufen wird. Einige werden denken: Wer hat noch so ein altes Betriebssystem installiert? Auf jeden Fall ein Teil der Fortune Global 500. ;-) In dieser Hinsicht könnte das recht interessant werden.
Betrachten wir die Neuerungen. Neu gibt es bei den Datenbankobjekten eine Hierarchie nach Schema, das erleichtert schon mal die Übersicht der Schemaobjekte. Zusätzlich gibt es nun auch eine neue Checkbox, damit ausgewählte Prozeduren gleich in das Model importiert werden. Der bisherige Zwischenschritt über den Modellbrowser ist somit nicht mehr zwingend notwendig.
Aktuell werden die Positionsdaten des EDM in der Edmx-Datei gespeichert. Mit dem neuen Designer werden diese Daten in einer separaten Datei gespeichert, welche der Edmx-Datei untergeordnet ist. Somit befinden sich nur noch die Angaben zum Domain-Modell in der Edmx-Datei.
Ein Problem bei grossen Modellen wird aber bestehen bleiben, an welcher Position befinden sich die Entitäten, die ich gerade betrachten will? Wenn ich nur einen Teilausschnitt betrachten will, ist das ein Mehraufwand, den ich nicht unbedingt leisten will.
Aus diesem Grund können im neuen Modellbrowser Diagramme definiert werden, um Teilausschnitte besser hervorheben zu können. Bei grossen Modellen wird das recht interessant, da so die Teilausschnitte (Package) übersichtlicher dargestellt werden können, was den Suchaufwand minimieren kann. ;-)
Diese Darstellungsform bietet einige Vorteile. Ein grosses Modell kann so auf mehrere Sichten aufgeteilt werden, ohne auf dem Komfort einer Edmx-Datei verzichten zu müssen. So erspare ich mir auch das Management mehrerer Kontexte im Code, was auch zur Vereinfachung beiträgt. So habe ich beides und muss mich nicht mehr entscheiden zwischen: schöne kleine Modelle und komplexer Code oder einfacher Code dafür ein grosses unübersichtliches Modell.
Ein weiteres neues Feature ist auch die Änderung der Reihenfolge einzelner Eigenschaften einer Entität, dies wird über das Kontextmenü ermöglicht. In Verbindung mit Code-Generierung kann das sehr nützlich sein.
Aber, aktuell werden eigene Eigenschaften im Eigenschaftsfenster des EDM noch nicht unterstützt. Gerade im Zusammenhang mit dem Ansatz pragmatischer Modelle bzw. Metaprogrammierung kann dieses Feature sehr mächtig sein.
Weitere neue Funktionen der JuneCTP sind in diesem Beitrag beschrieben.
Bei Gelegenheit werde ich mich auch mit dem Enum-Support auseinander setzen. Primär werde ich dabei einen Blick auf die Worst-Case-Szenarien setzen, denen ich in Zukunft wohl auch begegnen werde.










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