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Review Theorie und Praxis und warum es trotzdem schief geht.
Ich habe mal wieder meine alten Aufzeichnungen überfolgen und dabei folgendes Mindmap im Bereich der Prüf-/Testarten gesichtet. ;-) Dieses hat jetzt schon mind. 5 Jahre auf den Buckel.
Interessant an dem Thema ist der Unterschied von Theorie und Praxis. Im Bereich der statischen Prüfverfahren konnte ich so wieder einiges lernen. ;-)
Im letzten Randprojekt lief es folgendermassen ab:
Der Review wurde an eine Firma im Auftrag gegeben, die faktisch von Schulung, Training, Eigene Projekte, Unterstützung von Firmen alles macht. Sollte ich nochmal so eine Situation erleben, werde ich mich vorher genauer erkundigen, ob die Methoden religiös praktiziert werden.
Bleiben wir mal bei der Theorie. Die Herausforderung, das "Team" war interdisziplinär. Laut Lehrbuch würde man das Team aufbauen. Der Teambildungsprozess mit den typischen Phasen Forming, Storming, Norming und Performing wurde schon mal nicht durchlaufen. Zugegeben, man kann nicht immer nach Lehrbuch arbeiten, da häufig auch zu viel Ideologie im Spiel ist, aber die Grundprinzipien sollten in einem Projekt erkennbar sein.
Die Folgen davon:
- Es gab keine intensiven Beziehungen zwischen den Projektbeteiligten. Versuche wurden mit der Begründung Single Point of Contact an den wichtigen Schnittstellen abgewürgt.
- Ein Gemeinschaftsgeist für das Projekt bestand auch nicht. Die Folge hiervon, es kam weder ein Team noch eine Arbeitsgruppe zustande, eher ein Gegeneinander.
Dieser Punkt liegt eigentlich in der Verantwortung der Projektleitung und zeigt das Theorie und Praxis zwei Welten darstellen können.
Wie sah nun die Theorie beim Review aus:
Theorie | Praxis |
|---|---|
Hauptziel eines Reviews ist die frühzeitige Erkennung von Fehlern. | Der Review wurde in der letzten Hermes-Phase angeordnet und die Anforderungsspezifikation diente nicht als primäre Grundlage. |
Die Prüfung soll den Autor des Quellcodes unterstützen. | Die "Wir können alles Firma" stellte eine Liste mit Kritikpunkten bereit, die Anfangs mehrdeutige Aussagen und zum Ende keine Aussagen zur Verbesserung für den Autor bereitstellte. Lediglich 2 Hinweise waren wirklich brauchbar, da diese auf der Integrationsumgebung messbar waren. |
Ergebnis ist eine Mängelliste mit dem entsprechenden Status. | Von 4 möglichen Vorgehensmodellen und Methoden, nutzte die "Wir können alles Firma" die Gelegenheit ihr Vorgehensmodell als den Quasi-Standard zu erklären und Werbung für ihre Methode zu machen. Natürlich wurde die Gelegenheit nicht ausgelassen, ein Grüppchen für sich zu gewinnen. Bei diesem Projekt war das auch nicht schwierig. Das eigentliche Ziel wird dabei ersichtlich und muss von mir nicht ausgeschrieben werden. |
Abschliessend kann man sagen, das in jeden Witz auch ein wenig Wahrheit liegt:
Theorie ist, wenn man alles weiss und nichts klappt. Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiss warum. In diesem Projekt waren Theorie und Praxis vereint, nichts funktionierte und keiner wusste warum. ;-)
Das Projekt hat aber auch ein Vorteil: Nachdem ich dieses "Chaos" erlebte, schätze ich die langjährigen Geschäftspartner noch mehr. ;-)
Windows 7 Service Pack 1 und es hat Boom gemacht
Heute kam ich auf die Idee, den Firmenrechner mal wieder komplett herunterzufahren. Wenn ich vorher gewusst hätte, auf was ich mich da einlasse, wäre es bei einer Idee ohne Tatendrang geblieben.
Mit dem Herunterfahren wurde das Service Pack 1 über WSUS installiert. Die Folge davon war, dass mich die Fehlermeldung Fatal error C0000034 applying update operation begrüsste und das System nicht mehr startete. DISM führte auch nicht zum gewünschen Erfolg. Das was meine Kiste wieder zum laufen brachte, war eine Anleitung auf Administrator.de.
Die Moral von der Geschicht, Service Pack 1 über WSUS installiert man nicht.
Windows 7 Anytime Upgrade wurde nicht erfolgreich ausgeführt
Zugegeben diese Fehlermeldung ist sehr benutzerfreundlich, aber das Problem kann ich damit nicht wirklich lösen ;-)
Der erste Anlaufpunkt sind die Logfiles die während des Upgrade angelegt werden. Hier finden sich genauere Informationen zur Fehleranalyse.
Folgende Dateien sind hierfür von Bedeutung:
- %USERPROFILE%\AppData\Local\Microsoft\Windows\Windows Anytime Upgrade\upgrade.log
- %USERPROFILE%\Anwendungsdaten\Local\Microsoft\Windows\Windows Anytime Upgrade\upgrade_dism.log
- %Systemroot%\Logs\CBS\CBS.log
- %Systemroot%\Logs\CBS\CBS.persist.log
Am Aussagekräftigsten sind die Informationen in der Datei CBS.log. Hier fanden sich Informationen die bessere Rückschlüsse bieten.
ERROR_SXS_ASSEMBLY_MISSING
Die vorgefundene Fehlermeldung machte eine Systemwiederherstellung auf die Werkseinstellungen notwendig, da hier eine OEM-Version von Home Premium am werkeln war. Nach dieser Wiederherstellung lief das Upgrade auf Windows7 Ultimate problemlos. Bei anderen Editionen wäre ein Reparaturversuch (Inplace-Update) des Betriebsystems ein Lösungsweg.
Bei Problemen anderer Art kann auch die MsConfig zur Lösung beitragen.
Lösungsvariante msconfig
Gerade bei Upgrades von Vista zu Windows 7 kann der Versuch die laufenden Dienste zu deaktivieren das Problem beheben.
Vorgehen:
- Ausführungsfenster öffnen (Windowstaste + R)
- msconfig eingeben und mit Return bestätigen
- Auf den Reiter Dienste wechseln
- Die Auswahlbox "Alle Microsoft-Dienste ausblenden" aktiveren
- Schaltfläche "Alle deaktivieren" klicken
- Anschliessend auf den Reiter "Systemstart" wechseln
- Schaltfläche "Alle deaktivieren" klicken
- Zum Schluss die Schaltfläche "Übernehmen" klicken und das System neu starten
- Upgrade-Versuch erneut durchführen



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