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Visual Studio 2010 – Wenn man von falschen Voraussetzungen ausgeht

Seit VS 2008, das ist jeden .NET-Entwickler bekannt, besteht die Möglichkeit das Zielframework der Solution anzugeben. So kann bspw. eine .NET 2.0 – Anwendung in VS 2008 entwickelt werden, zugegeben bei .NET 3.5 – Anwendungen ist es bedingt durch das SP1 wiederum speziell.

Dieses Feature ist VS 2010 - inkl. der Spezialität ;-) - erhalten geblieben. Gerade wenn man für Kunden mit unterschiedlichen Installationen entwickelt, bei der die Lehrbuchtheorie "Aktuelles Framework installieren" nicht mehr so ohne Weiteres funktioniert.

Leider fehlt hier der rote Faden. Im Glauben, dass ich mit dieser Eigenschaft auch VSTO-Anwendungen auf einer früheren .NET-Version mit den dazugehörigen Office-Tools entwickeln kann, habe ich ein Office-Projekt auf VS 2010 migriert. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Bei VSTO-Anwendungen funktioniert dieses praktische Feature nicht. In VS 2010 können diese Art der Anwendungen nur mit den VSTO 4.0 Tools entwickelt werden und in diesen gibt es, weil es gerade so schön ist, die allseits beliebten Breaking Changes, sodass auf den Zielsystemen die Anwendung nicht mehr funktionierte.

Ich kam also in die Verlegenheit, wieder auf die Version 2008 zu wechseln. Hinweise, wie das Ganze von Hand erledigt werden kann, habe ich hier gefunden, blieb mir aber zum Glück erspart, da ich auf das Backup zurückgreifen konnte.

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